Räume für Künstler und Kreative im Genossenschaftsmodell
Inhaltliche Orientierung:
Ziel der KWW ist es, Orte in der Stadt zu schaffen, an denen Künstler und Kreative aus allen Bereichen dauerhaft miteinander arbeiten und leben können. Statt zeitlich begrenzter Zwischennutzungen sollen langfristige Perspektiven entwickelt werden.
Es entsteht Spielraum mit vielfältigen Wechselwirkungen, der eine positive Ausstrahlung in das umliegende Viertel hat.
Gewerbeeinheiten:
Atelier- und Lagerflächen, Ausstellungs- und Veranstaltungsräume,
Gäste- und Förderateliers etc.
in Planung ca. 40 / ca. 3.200 m²
Wohnungen:
in Planung: 8 / ca. 600 m²
Gemeinschaftsfläche:
ca. 100 m²
Besonderheit:
Mit dem Anliegen, neben Wohnraum überwiegend Atelier- und Gewerberäume zu schaffen, füllt die KWW eine Lücke, die Initiativen wie z.B. die Neuen Wohnbaugenossenschaften bisher nicht schließen können.
Schilderung des Projektes:
Erster Standort eines KunstWohnWerkes wird die ehemalige Kleiderfabrik Kuszner in der Streitfeldstraße 33 in München, Berg am Laim. Mit ihrer sachlichen und hochflexiblen Baustruktur bieten zwei Gebäude die Möglichkeit, Räume und Austattung den speziellen Bedürfnissen der Einzelnen und der Gemeinschaft anzupassen.
Rechtsformgestaltung:
Die Stiftung trias wird Eigentümerin von Grund und Boden (2.199 m²). Die KunstWohnWerke eG erwirbt das Gebäude im Erbbaurecht, wird es grundlegend sanieren und bewirtschaften. Dadurch wird der Standort langfristig für die Zielsetzungen der KWW gesichert.
Projektstart in: 2008
Nutzung: Umbaubeginn Anfang 2010, Bezug Anfang 2011.
Projektberater/in:
Susanne Flynn - Planung
Susanne Beißwenger - Finanzen
Architekt/in:
Büro Stefan Holzfurtner und Michaela Bahner, Entwurfs- und Genehmigungsplanung
Christine Uske - Vorplanung
Per Mai 2010 sind noch einige Nutzflächen vermietbar. Genossenschaftsanteile und günstige Darlehen an die Genossenschaft werden ebenso wie Zuwendungen an die Stiftung nach wie vor gerne angenommen.
Dazu als Download das trias-Projektblatt