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Berlin, ExRotaprint gGmbHOrientierung Das Vermietungskonzept lautet "Arbeit, Kunst, Soziales". Vermietet wird zu je einem Drittel der Flächen an produzierende Gewerbe, an Künstler und Kreative und an soziale Einrichtungen. Diese Mischnutzung soll eine sozialverträgliche und integrative Entwicklung im Quartier befördern. Eine Umwandlung von Arbeits- und Atelierflächen in Wohnlofts soll verhindert werden, damit es nicht zur Verdrängung von Produktion, künstlerischer Nutzung und sozial schwächer Gestellten kommt. Die Förderung des Denkmalschutzes und der Kunst und Kultur sind als gemeinnützige Ziele im Gesellschaftervertrag der ExRotaprint gGmbH festgeschrieben.
Wohnungen: ExRotaprint ist ein Gewerbegelände, der Begriff "Arbeit" steht im Mittelpunkt. Ein kleines gründerzeitliches Hinterhaus mit 10 Einzimmerwohnungen bildet eine Ausnahme.
Gewerbeeinheiten: 92 Einheiten mit insgesamt 9.800 m² Nutzfläche davon 420 m² Wohnfläche
Besonderheiten: Nicht „Wohnen“, sonder das Thema „Boden“, Stadtentwicklung und die Nutzungssicherung für die Aktiven stand für die Stiftung trias bei ihrem Engagement im Vordergrund.
Schilderung des Projektes: ExRotaprint sieht gerade in der einzigartigen Architektur des Geländes die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit auf andere Lebensumstände zu richten und diese zu stärken. Ziel der Projektentwicklung ist zum einen der Erhalt des Baudenkmals, zum anderen die Bindung der Mieter an diesen Ort. Die Nutzung besteht zu je einem Drittel aus sozialen Einrichtungen, Gewerbebetrieben und aus Künstlern oder kreativen Büros. Diese Nutzungsmischung ist die Grundlage der Entwicklung, sie schafft lokale Angebote im Kiez und erreicht gleichzeitig den abstrakten Diskurs der Stadtpolitik. Nach intensiven politischen Auseinandersetzungen im Land Berlin und viel Überzeugungsarbeit ist das 8.400 qm große Gelände im September 2007 von den Nutzern erworben worden. Um dem auf Gemeinnützigkeit ausgerichteten Projekt eine starke Klammer zu geben und die Anfangshürde des Kaufes zu bewältigen, hat sich ExRotaprint an die Stiftung trias zur Zusammenarbeit gewandt. Die Stiftung trias, Hattingen und die Stiftung Edith Maryon, Basel haben gemeinsam das Grundstück gekauft und über einen Erbbaurechtsvertrag der ExRotaprint gGmbH übergeben. Die ExRotaprint gGmbH betreibt alleinverantwortlich die nutzerorientierte Projektentwicklung, Bewirtschaftung und schrittweise Sanierung der Gebäude. Rechtsformgestaltung: Erbbaurechtsvertrag über 99 Jahre zur Sicherung der Projektziele. Grundstück von 8.383 m² im Eigentum der Stiftung Edith Maryon, Basel und Stiftung trias, Hattingen Gebäude: Erbaurechtssnehmerin ist die ExRoaprint gGmbH Projektstart in: 2005 mit Gründung des ExRotaprint e. V. Nutzung seit: 1.10.2007 durch die ExRotaprint gGmbH
Planungsteam: Les Schliesser, bildender Künstler Daniela Brahm, bildende Künstlerin Dipl. Ing. Berhard Hummel, Architekt Dipl. Ing. Oliver Clemens, Architekt
Dazu als Download das trias-Projektblatt |
ExRotaprint gGmbH |
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