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Berlin, ExRotaprint gGmbHOrientierung Bereitstellung von günstigen Flächen für soziale Träger, Künstler und kleine Gewerbebetriebe. Erhaltung der Mischung und sozialverträgliche Entwicklung des Projektes. Mitarbeit bei der Entwicklung des Quartiers. Eine Umwandlung von Atelierflächen in Lofts o. ä. soll verhindert werden, um die Vertreibung der Künstler und sozial schwächer Gestellten und ihrer Arbeitsmöglichkeiten zu begegnen Wohnen soll möglich sein, soweit es sich an der Gemeinschaft orientiert. Die Förderung des Denkmalschutzes, der Kunst und Kultur.
Wohnungen: Derzeit keine. Ein kleines Gebäude auf dem Areal könnte mittelfristig auch Wohnraum bieten.
Gewerbeeinheiten: 36 Einheiten mit insgesamt 6.999 m² Nutzfläche 800 m² bedingt nutzbare Nutzfläche 300 m² potentielle Wohnfläche
Besonderheiten: Nicht „Wohnen“, sonder das Thema „Boden“, Stadtentwicklung und die Nutzungssicherung für die Aktiven stand für die Stiftung trias bei ihrem Engagement im Vordergrund.
Schilderung des Projektes: ExRotaprint sieht gerade in der einzigartigen Architektur des Geländes die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit auf andere Lebensumstände zu richten und diese zu stärken. Ziel der Projektentwicklung ist zum einen der Erhalt des Baudenkmals, zum anderen die Bindung der Mieter an diesen Ort. Die jetzige Nutzung besteht zu je einem Drittel aus sozialen Trägern, Kleingewerbe und Künstlern oder kulturellen Einrichtungen. Dieser Nutzungsmix erweist sich als sinnvoll, er schafft lokale Angebote im Kiez und erreicht gleichzeitig den abstrakteren Diskurs der Stadtpolitik. Die Nutzung von ExRotaprint soll in dieser Hinsicht ausgebaut werden und Strahlkraft in den Kiez entfalten können. Nach intensiven politischen Auseinandersetzungen in der Berliner Politik und viel Überzeugungsarbeit ist das 8.300 qm große Gelände im September 2007 von den Nutzern erworben worden.
Um dem auf Gemeinnützigkeit ausgerichteten Projekt eine starke Klammer zu geben und die Anfangshürde des Kaufes bewältigen zu können, hat sich ExRotaprint an die Stiftung trias zur Zusammenarbeit gewandt. Die Stiftung trias, Hattingen und die Stiftung Edith Maryon, Basel haben gemeinsam das Grundstück gekauft und über einen Erbbaupachtvertrag der ExRotaprint gGmbH zur Bewirtschaftung übergeben. Die ExRotaprint gGmbH wird die nutzerorientierte Projektentwicklung, Bewirtschaftung und schrittweise Sanierung der Gebäude betreiben.
Rechtsformgestaltung: Erbbaurechtsvertrag über 99 Jahre zur Sicherung der Projektziele. Grundstück von 8.383 m² im Eigentum der Stiftung Edith Maryon, Basel und Stiftung trias, Hattingen Gebäude: Erbaurechtssnehmerin ist die ExRoaprint gGmbH Projektstart in: 2005 mit Gründung des ExRotaprint e. V. Nutzung seit: 1.10.2007
Projketberater/in: Christian Schöningh, Architekt Jörg Mauer, eidos consult
Architekt/in: Dipl. Ing. Bernhard Hummel, Berlin |
Ex Rotaprint gGmbH |
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