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Wandelstiften

Wir sind Mitglied im Netzwerk Wandelstiften

Zentralwerk

Kultur- und Wohngenossenschaft Dresden eG

 

Inhaltliche Orientierung / Kurzbeschreibung

Kulturarbeit und Kunstproduktion, ein lebendiges Wohnumfeld und die Mischung verschiedener Lebensbereiche sind die zentralen Pfeiler unseres Konzepts. Neben Wohnateliers werden in größerem Maßstab Atelierflächen zu günstigen Mietpreisen in einer beständigen Umgebung angeboten und die Kunst und Kreativszene der Stadt Dresden gefördert.

Die informellen längeren Aufenthalte von mit dem Verein friedrichstadtZentral e.V. vernetzten Künstlern und Künstlerinnen werden durch ein Artist-in-Residence-Programm ergänzt, um den internationalen Austausch zu fördern.

Ein weiterer Teil der Flächen steht der Kreativbranche und als Werkstätten zur Verfügung.

Der alte Ballsaal, der neben den Fabrikbauten auf dem Areal angesiedelt ist, bleibt frei: Wirtschaftlich von den übrigen Mietflächen getragen, steht er offen für kulturelle Nutzung, Kunstproduktionen und Ideen und rettet damit den Freiraum, der unsere bisherige Wirkstätte in der Friedrichstraße 52, das friedrichstadtZentral e.V., zu einem besonderen Ort gemacht hat.

Wohnungen
ca. 25 Wohnateliers / ca. 2200 qm

Gemeinschaftsflächen
Ca. 680 qm Ballsaal als Präsentationsfläche der Akteure des Geländes

Gewerbeeinheiten
Ateliers, Werkstätten, Proberäume, Arbeitsräume für die Kreativwirtschaft

ca. 4000 qm

Schilderung des Projektes
Die Einbettung von Ateliers, Werkstätten und Kreativbüros in ein alltägliches, wenn auch nicht gewöhnliches Lebensumfeld ermöglicht den Austausch in beide Richtungen. Das Ziel ist ein Miteinander, das verschiedene Lebensweisen zulässt.

Die Wohnateliers unterscheiden sich in ihrer Größe stark, um unterschiedliche Möglichkeiten und Vorstellungen von persönlichem Lebensraum abzubilden.

Dementsprechend heterogen sind Hintergrund und Alter der Genossenschaftsmitglieder, die sich dort einmieten.

Die Ateliers, Büros und Werkstätten sind durch ihre Verankerung

im Kunst- und Kreativsektor verbunden.

Mit einem gemeinsamen Hof, zahlreichen Treppenhäusern

und dem Ballsaal ist das Areal voller Schnittstellen, an denen sich die einzelnen Stränge aus Wohnen, Arbeiten und Kultur treffen.

Die Vernetzung von Ateliers, Werkstätten, Wohnateliers und Kreativbüros findet in der Idee des Ballsaals ihren Ausdruck: Der Saal im ehemaligen Gemeinschaftshaus steht allen Nutzern offen.

500 qm samt Bühne und Galerie werden wirtschaftlich von den übrigen Flächen getragen und sind damit frei für alles, was die Kombination aus Leben und Produktion braucht und bietet. Damit ist der Ballsaal das Herzstück des Projekts und eine aktive Plattform für Ausstellungen, Treffen und Veranstaltungen.

Umgeben von Werkstätten, Gastronomie und Läden, außerdem gekrönt mit der ehemaligen „Sektterrasse“, wird der Saal im Gemeindehaus zu dem Ort, an dem die Stränge des Projekts ineinanderfließen. Als Fläche, für die keine feste Nutzung definiert ist, eröffnet der Saal einen Freiraum, der sich in einer aufstrebenden Stadt immer seltener erhalten lässt.

Grundstück und Gebäude
Grundstück: 6769 qm

Ein altes Fabriksareal ca. 9500 qm - eine ehemalige Waffenfabrik im 2. Weltkrieg, danach die Druckerei der Völkerfreundschaft, zwei Luftschutzbunker und ein ehemaliges Gemeinschaftshaus mit Ballsaal

Rechtsform
Zentralwerk hat eine Genossenschaft zur Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen und zum Betrieb des Geländes gegründet. Stiftung trias erwarb das Grundstück und stellt es der Genossenschaft über einen Erbbaurechtsvertrag zur Verfügung.

Projektstart    

2013

Kontakte

Öffentlichkeitsarbeit:
André Hennig
presse@zentralwerk.de

Kulturarbeit:
Zentralwerk e.V.
verein@zentralwerk.de

Vermietung:
ateliers@zentralwerk.de

www.zentralwerk.de


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