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Die Bodenfrage


Kein Spekulativer Umgang mit Grund und Boden

Will man dieses Ziel auf gesellschaftlicher Ebene erreichen, ist eine Reform des Bodenrechtes notwendig. Eine Forderung, die so deutlich in das Wertesystem unseres Wirtschaftssystems eingreift, dass sie heute nur als unrealistisch bezeichnet werden kann. Womit nicht gesagt sein soll, dass ein "anderer Umgang mit Boden" nicht gleichwohl notwendig und sinnvoll ist. Dazu müssen in der Gesellschaft aber andere Voraussetzungen vorhanden sein.
 
Auch um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, zu welchen Auswirkungen die Bodenspekulation führt, sind Wohnprojekte mit ideellen Zielsetzungen sinnvoll. Statt bei jedem Verkauf dem Grundstückseigentümer den Mehrwert auszuzahlen und ihn durch Mieter finanzieren zu lassen, bleibt der Wert im Haus neutralisiert und führt zu langfristig günstigen Wohnpreisen.
 
Die Stiftung trias hat sich sowohl die Aufklärungsarbeit, wie auch praktische Umsetzungsarbeit zur Aufgabe gemacht.
 
"Der Grund und Boden darf nicht Gegenstand des Eigentums, nicht Gegenstand des Kaufs und Verkaufs sein, so wenig wie Wasser, Luft und Sonnenschein. Alle haben das gleiche Recht auf den Grund und Boden und auf alle Vorteile, die er dem Menschen bietet." Henry George, Ökonom



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