Wir wenden uns gegen eine weitere Flächenversiegelung.
In der Präambel unserer Satzung haben wir formuliert:
Die Grundlage alles "Lebendigen" ist die Erde, der Boden als ein Lebensbestandteil für Mensch, Tier und der gesamten Umwelt. Der Boden ist lebensnotwendig, wie Sonne, Regen und Luft. Die Stiftung will Instrument sein für Menschen, die diese Haltung in praktisches Handeln umsetzen wollen. Eine solche Einstellung bedingt im ökologischen Sinne einen nachhaltigen Umgang mit dem nicht vermehrbaren Gut "Boden" . Dies in das gesellschaftliche Tagesbewusstsein zu rücken, dem ungehemmten Flächenverbrauch, wie der übermäßigen Nutzungsverdichtung eine klare sozialökologische Geisteshaltung entgegenzusetzen, betrachtet die Stiftung als zukunftsgerichtete und zukunftssichernde Notwendigkeit.
Wir wollen bevorzugt mit Projekten zusammenarbeiten, die ökologisch bauen und renovieren. Bei der Planung muss der gesamte Lebenszyklus des Gebäudes berücksichtigt werden. Angefangen bei der Auswahl des Grundstücks (bebaut oder unbebaut), über die Erstellung oder Sanierung des Gebäude und die Nutzung bis zu Umbauten oder dem Abbruch, gibt es zahlreiche Aspekte, die im Sinne der Ressourcenschonung und Emissionsvermeidung abgewogen werden müssen. Der Erhalt, die Bewahrung, von Gebäuden und Pflanzen ist für uns ein Aspekt der Ökologie und der Kultur. Jedes Gebäude hat andere Aspekte, welche die Planung beeinflussen. Standortfaktoren, wie z.B. die klimatischen Verhältnisse, die Verkehrsanbindung und die Topografie wirken von Außen ein. Materialauswahl und Nutzerverhalten bestimmen von innen her die Auswirkungen, die das Gebäude auf seine Umwelt (und die Nutzer) hat. Dieses vielfältige Zusammenspiel und die Wechselwirkung bzw. die Synergieeffekte von Faktoren müssen bei der Planung, Umsetzung und Nutzung berücksichtigt werden.