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Wohnen

Deutschland steht vor entscheidenden Änderungen im sozialen Gefüge unserer Bevölkerung. Das statistische Bundesamt in Deutschland hat festgestellt, dass die Bevölkerung seit 2003 abnimmt. Dieser Rückgang wird anhalten und sich verstärken. Ende 2011 lebten circa 80 Millionen Menschen in Deutschland. 2060 werden es zwischen 65 Millionen und etwa 70 Millionen sein. Die Bevölkerung geht zurück, weil die Zahl der Gestorbenen die Zahl der Geborenen immer mehr übersteigt.

 

Gleichzeitigt findet eine Veränderung in der Altersstruktur der Bevölkerung statt. Heute besteht die Bevölkerung zu 19 % aus Kindern und jungen Menschen unter 20 Jahren, zu 61 % aus 20- bis unter 65-Jährigen und zu 20 % aus 65-Jährigen und Älteren. Im Jahr 2030 soll laut Berechnungen der Anteil der 65-Jähringen und Älteren bei etwa 29 % liegen. Im Jahr 2060 wird dann jeder Dritte mindestens 65 alt sein. Was heißt das für uns alle?

 

• Welche Wertigkeit wird "Alter" in 20 Jahren haben? Schätzen wir das Alter, weil es in der Mehrheit ist, oder verhätscheln wir die Jugend?

• Wer pflegt die hochbetagten Menschen? Woher kommen die Arbeitskräfte für den Produktivprozess?

• Wie lange werden wir zukünftig arbeiten?

• Wie reagiert die Bevölkerung, wenn wir auf Grund des wirtschaftlichen Druckes vermehrt ausländische Arbeitskräfte anwerben? 100.000 philippinische Krankenschwestern? Eine neue Anwerbungsaktion in der Türkei?

• Ist unser Land fähig, den Schritt zur multikulturellen Gesellschaft zu gehen?

 

Wir suchen ein Miteinander, Kontakte, Nachbarschaftshilfe und sichere Strukturen im Alter, bis hin zur Pflege. Keine Ghettoisierung, selbstbestimmtes und unkündbares Wohnen, sind oft genannte Ziele.

 














 


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