Satzung

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Präambel

Boden soll nicht als Ware behandelt werden. Die Grundlage alles "Lebendigen" ist die Erde, der Boden als ein Lebensbestandteil für Mensch, Tier und der gesamten Umwelt. Der Boden ist lebensnotwendig, wie Sonne, Regen und Luft. Die Stiftung will Instrument sein für Menschen, die diese Haltung in praktisches Handeln umsetzen wollen.ƒ

Eine solche Einstellung bedingt im ökologischen Sinne einen nachhaltigen Umgang mit dem nicht vermehrbaren Gut "Boden". Dies in das gesellschaftliche Tagesbewusstsein zu rücken, dem ungehemmten Flächenverbrauch, wie der übermäßigen Nutzungsverdichtung eine klare sozial-ökologische Geisteshaltung entgegenzusetzen, betrachtet die Stiftung als zukunftsgerichtete und zukunftssichernde Notwendigkeit.ƒ

Wie der Boden, sollte der mit ihm untrennbar verbundene Wohnraum nicht als Ware begriffen werden. Die sozial-ökologische Hülle für das friedvolle Miteinander-Leben von Menschen -also ein Wohngebäude- kann nicht ohne Schaden für die soziale Gemeinschaft der in ihm Lebenden der Rendite geopfert werden. Wohn-und Lebensraum soll auch für weniger Begüterte und gesellschaftlich Benachteiligte sozial wie ökologisch verträglich und identitätsfördernd zur Verfügung stehen.

ƒUnsere Gesellschaft ändert sich rapide. Für die in weiten Bereichen zerfallenden familiär-verwandtschaftliche Beziehungsnetze müssen neue Formen des Zusammenlebens und gegenseitiger Hilfe gefunden und erprobt werden. Menschen, die solche experimentellen Projekte zur Entwicklung gesellschaftlicher Alternativen beginnen, will die Stiftung helfen.ƒ

Die Stiftung trias fördert Initiativen, die Fragestellungen des Umganges mit Grund und Boden, ökologischer Verhaltensweisen und neue Formen des Wohnens aufnehmen. Ihre Stiftungsziele verwirklicht sie gemeinsam mit Kooperationspartnern im Rahmen gemeinnütziger Zielsetzungen.

 

Die vollständige Satzung finden Sie hier zum Download:
>> Satzung der Stiftung trias