KfW 134: Förderprogramm für Genossenschaftsanteile verbessern

Das KfW-Programm 134 unterstützt Menschen beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen für selbstgenutzten Wohnraum und stärkt damit bezahlbares, gemeinschaftliches und langfristig gesichertes Wohnen. Soweit so gut.
In der Praxis jedoch zeigt sich, dass viele Interessierte keine Bank finden, die das Darlehen tatsächlich weiterleitet. Dadurch bleibt ein wichtiges Förderinstrument weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Deshalb haben wir als Stiftung trias ein gemeinsames Schreiben an das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen unterstützt.
Unsere zentrale Forderung: Das KfW-Programm 134 muss praxistauglicher werden. Dafür braucht es insbesondere eine bessere Risikoabsicherung für die durchleitenden Banken sowie eine wirtschaftlich tragfähige Programmabwicklung.
Das Anliegen ist inzwischen im Ministerium angekommen. Erste Rückmeldungen zeigen, dass die Kritik ernst genommen und über mögliche Verbesserungen diskutiert wird. Das ist ein wichtiges Signal.
Denn gute Förderpolitik wirkt nur dann, wenn sie auch in der Praxis funktioniert – und bei den Menschen ankommt, die gemeinschaftliches Wohnen ermöglichen wollen!


