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Nachrichten aus der Stiftung :: Veranstaltungen :: Tipps

Nachrichten aus der Stiftung :: Veranstaltungen :: Tipps

Auf dieser Seite berichten wir laufend aus unserer Stiftungsarbeit. Ebenso finden Sie hier Veranstaltungshinweise mit unserer Beteiligung sowie Wissenswertes aus den Themenfeldern der Stiftung: Boden – Ökologie – gemeinschaftliches Wohnen.

Wenn Sie an der Arbeit unserer Stiftung näher interessiert sind, melden Sie sich gerne bei uns. Auf den Veranstaltungen besteht zudem die Möglichkeit, uns persönlich zu treffen. Melden Sie sich auch hierzu bitte vorher kurz, um ein Treffen zu vereinbaren.

 

Nachrichten aus der Stiftung

Ausstellung "FAKTOR WOHNEN - ÖKOLOGISCH UM:BAUEN MIT REGENERATIVEN BAUSTOFFEN" in Hattingen gestartet

Endlich ist sie da: Am 6. und 7. September eröffneten die Stiftung trias und der bauraum MV die Wanderausstellung in den Räumen der Hattinger Wohnungsgenossenschaft - hwg eG. Bis Dezember wird die Ausstellung immer donnerstags oder nach Vereinbarung zugänglich sein. Ein Rahmenprogramm mit Veranstaltungen für Wohnprojekte, Stadtteilakteur*innen, Architekt*innen, Studierende, Politik, Fachöffentlichkeit und alle am Thema Interessierten flankiert die Ausstellung mit Infowänden und Schaukästen zum Thema "Nachhaltiges Bauen, Planen und Wohnen". Interessierte können sich informieren und anmelden unter

www.faktor-wohnen.de

Schon heute möchten wir Sie zur Veranstaltung "Ökologisch um:bauen in Wohnprojekten: machbar und bezahlbar?!" am 27.10.2021, 16-20h einladen.

Programm und Anmeldung >>

Neue Partnerschaften und Kooperationen im Programmbereich FAKTOR WOHNEN gesucht

Hattingen soll nur der Auftakt sein. Wenn Sie die Themen "Ökologisch um:bauen", "Nachhaltig planen" und "Verantwortungsvoll leben" auch in Ihrer Stadt diskutieren und die Wanderausstellung "Ökologisch um:bauen mit regenerativen Baustoffen" zu sich holen möchten, ist das möglich. Standorte, wie Schwerin, Leipzig und Berlin, sind bereits im Gespräch. Interesse? Dann melden Sie sich bei christian.darr@stiftung-trias.de.

Aber, der FAKTOR WOHNEN umfasst natürlich weitaus mehr, als ökologisch um:zubauen! Die Stiftung trias vertritt ein ganzheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit im Bereich Bauen und Wohnen. Welche Handlungsfelder dazu gehören, beschreibt die folgende Abbildung. Fehlt etwas? Haben Sie Lust, darüber zu diskutieren, und über gemeinsame Aktivitäten nachzudenken, dann melden Sie sich bei joern.luft@stiftung-trias.de.

www.stiftung-trias.de/wissen/oekologie
www.faktor-wohnen.de

Honigkuchenmühle im Klostergut Heiningen

Seit Frühjahr steht die Stiftung trias mit Eigentümer*innen der alten Wassermühle im historischen Klostergut Heiningen, 30km südlich von Braunschweig, im Austausch. Der denkmalgeschützte Backsteinbau war 40 Jahre lang das Zuhause eines gemeinschaftlichen Wohnprojekts, bis ein Brand im benachbarten Ochsenstall die Bewohner*innen zum Auszug zwang. Aktuell werden die Brandschäden behoben, und bald kann die alte Mühle ihre Türen für die neue Generation von gemeinschaftssuchenden Menschen öffnen. Mit der Stiftung trias als beratende Partnerin und zukünftige Erbbaurechtsgeberin des 2.700 Quadratmeter großen Mühlengrundstücks sind die Voraussetzungen für einen Neuanfang gegeben.

Im September schloss sich eine Kerngruppe zusammen: Vier Erwachsene und zwei Kinder starten ein junges Wohnprojekt „Honigkuchenmühle“. Sie möchten selbstverwaltet im kollektiven Eigentum wohnen, diverse Räume und Ressourcen teilen, den großen Garten gemeinsam gestalten und sich auf dem Gelände des Klosterguts Heiningen vernetzen und engagieren. Die Gründer*innen suchen weitere Menschen, die eine neue Gemeinschaft aufbauen möchten.

Informationen und Kontakt >>

Ankommen und Bleiben: Neue Kooperationen im Sondervermögen von Stiftung trias und XENION

Das Interesse am Sondervermögen ANKOMMEN UND BLEIBEN der Stiftung trias und des Vereins XENION – Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte ist ungebrochen, und es gibt immer wieder neue Gemeinschaftswohnprojekte, die über dieses Finanzierungsmodell Wohnraum für Geflüchtete in ihrem Projekt integrieren. Aktuell wird im Gemeinschaftswohnprojekt Wohnkunst in Biesenthal eG im Landkreis Barnim (Brandenburg) von insgesamt 25 Wohneinheiten eine Wohnung für eine geflüchtete syrische Familie realisiert. Auch im Gemeinschaftswohnprojekt Kumi 13 e.V. (Berlin), einem Projekt des Mietshäuser Syndikats (MHS), wird aktuell eine Wohnung für eine geflüchtete Familie ausgebaut.

Das Sondervermögen dient dem Zweck, geflüchteten Menschen die Teilnhabe an gemeinschaftlichen Wohnprojekten zu ermöglichen. Es handelt sich um eine einzigartige Initiative, die unabhängig von staatlicher Unterstützung Wohnungen in genossenschaftlichen Projekten finanziert. Das ist vor allem durch die vielen, solidarischen Zustiftungen in das Sondervermögen bei der Stiftung möglich. Wenn Sie das Projekt unterstützen wollen, stiften Sie gerne zu!

Weitere Informationen finden Sie hier >>

Der Wohnprojektetag NRW 2021

Nach einem Jahr Zwangspause veranstaltete die Stiftung trias in diesem Jahr wieder inKooperation mit der Wohnbundberatung NRW einen Wohnprojektetag NRW. Das Thema des 18. Wohnprojektetages: „Wohnprojekte in Kooperation mit Investor*innen“.

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Was macht denn eigentlich...? Viertel 8

Viertel 8 ist ein gemeinschaftliches Wohnprojekt in der Mannheimer Neckarstadt, dem es gelang ein denkmalgeschütztes Haus als Mieterschaft zu übernehmen. Dadurch konnte hier bezahlbares Wohnen gesichert werden. Aber auch mit Aktivitäten für die Nachbarschaft und Initiativen gegen die Bodenspekulation bringt sich das Wohnprojekt aktiv in das Quartier ein.

Der nächste Beitrag aus unserer Reihe „Was macht denn eigentlich…?“ informiert mit einem Kurzinterview mit der Initiatorin Annette Schrimpf sowie vier kurzen Filmen aus der SWR-Landesschau über das Viertel 8.

Erfolgreiche FORUM-ONLINE!-Veranstaltung zu Rechtsformen für Wohnprojekte am 24.08.2021

Rund 60 Personen nahmen an der gemeinsamen Online-Veranstaltung von Stiftung trias und FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung teil: Vertreterinnen und Vertreter von (kommunalen) Beratungsstellen, Planerinnen und Planer, Projektinitiativen und Einzel-Interessierte.

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Hochwasserereignisse mahnen zum Handeln - Stiftung trias fordert mehr Engagement bei Entsiegelung und Klimaschutz

Evakuierte Häuser, überflutete Straßen und Bahnstrecken – die Regenmengen der letzten Tage sorgten insbesondere in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz für dramatische Ereignisse. Das Mitgefühl für die Opfer und Geschädigten darf aber nicht verdecken, dass dieses Phänomen menschengemacht ist und aktives Handeln fordert.

Die Stiftung fordert daher von Bund, Ländern und Kommunen konkrete Maßnahmen, um den Klimawandel zu begrenzen und dessen Auswirkungen einzudämmen.

Zur Stellungnahme >>

"Der Gemeinschaftsraum in Wohnprojekten" - eine neue Broschüre der Stiftung trias

Menschen sind verschieden, so auch die Wohnprojekte, in denen sie sich gemeinschaftlich organisieren. Entsprechend unterschiedlich zeigen sich auch Gestaltung und Nutzungen ihrer Gemeinschaftsräume und folglich gibt es auch keinen allgemeingültigen Lösungsansatz zu deren Konzeption, Planung und Betrieb. Die Autoren, Helene Rettenbach und Mathias Sommer, haben für diese Broschüre 48 Wohnprojekte besucht und ihre Erfahrungen zu den Gemeinschaftsräumen festgehalten, um dazu beizutragen, dass Gemeinschaft in Wohnprojekten gelingt.

Die Broschüre ist nun erschienen. Sie können sie für 7,50 € hier erwerben.

Das Erbbaurecht - ein Videogespräch zwischen chrismon und der Stiftung trias

Das Erbbaurecht ist ein schon sehr altes Instrument der Stadt- und Bodenpolitik, das es bereits seit über 100 Jahren gibt. Dennoch ist es in der heutigen Zeit sehr aktuell. Es ermöglicht, Grundstücke der Spekulation zu entziehen und dauerhaft einer sozialen und ökologischen Nutzung zuzuführen. Im Gespräch mit Dorothea Heinze von chrismon erläutert unser Vorstand David Matthée, was es mit dem Begriff des Erbbaurechts auf sich hat, wie wir dieses Instrument in der Praxis einsetzen und wie sich der Prozess am Beispiel des Bunten Blocks in Bochum gestaltete.

Das Videogespräch fand im Zuge eines Eintrags für den Wohnglück-Block von chrismon statt.
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Sanierung des Reetdachs des Alten Pastorats in Hattstedt

Schon seit 15 Jahren leben die Mitglieder des Wohnprojektes Altes Pastorat Hattstedt e.V. in einem denkmalgeschützten Gebäude. Im letzten Jahr wurde es Zeit für die Sanierung des verrotteten Reetdachs. Nach sechs statt geplanten vier Wochen waren die Dacharbeiten abgeschlossen. Vorausgegangen war eine lange Phase der Vorbereitung, in der die Vereinsvorsitzende und die Schatzmeisterin viel Engagement aufgebracht haben, um mit Ämtern, Behörden, Banken und potentiellen Förderern zu korrespondieren und zu verhandeln. Finanziell und ideell wurde das Alte Pastorat bei der Sanierung des Reetdachs unterstützt von der Schleswig-Holsteinischen Landschaft, der Deutsche Stiftung Denkmalschutz, der Hausbank, der unteren Denkmalschutzbehörde Nordfriesland, der IG-Baupflege, dem Landesamt für Denkmalpflege, privaten Unterstützern und der Stiftung trias.

"Bündnis Bodenwende" veröffentlicht "Bodenpolitische Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2021" - Stiftung trias ist Bündnispartnerin und Mitunterzeichnerin

Bodenpolitik ist eines der wichtigsten Politikfelder. Der Boden, seine Verfügbarkeit und die Nutzung spielen eine zentrale Rolle bei den großen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Auch für gemeinwohlorientierte Stadtmacher*innen und Wohnprojekte sind der bessere Zugriff und die Bezahlbarkeit von Grund und Boden wesentliche Voraussetzungen dafür, um an der sozialen und ökologischen Entwicklung unserer Wohn- und Lebenswelt mitwirken und eigene Visionen realisieren zu können. Dazu brauchen wir eine bodenpolitische Wende, die das neue „Bündnis Bodenwende“ in seinen Wahlprüfsteinen fordert und in dieser Woche sechs der im Bundestag vertretenen Parteien zur Beantwortung vorgelegt hat. Dem überparteilichen Zusammenschluss von Akademien, Kammern, Verbänden und Stiftungen gehört auch die Stiftung trias an, die sich in den Wahlprüfsteinen vor allem für die Stärkung des Erbbaurechts und die Teilhabe zivilgesellschaftlicher Akteur*innen in der Stadtentwicklung eingesetzt hat.

Was das Bündnis fordert, wer es ist und wie es weitergeht, erfahren Sie hier >>

»Projects for future« Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsfonds auch in 2021

Wohnprojekte können sich bei der Stiftung trias um finanzielle Unterstützung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen rund um ihr Haus bewerben: Baumpflanzungen, Dachbegrünungen und Entsiegelungsmaßnahmen werden ebenso gefördert, wie zum Beispiel das Anlegen heimischer Hecken und Bienenweiden. Auch andere Ideen für ökologische Maßnahmen im Bereich Wohnen, die zum Schutz von Klima, Boden und Biodiversität beitragen, sind willkommen.

Bewerbt euch jetzt!

Rechtstipp #15: Das neue Gemeinnützigkeitsrecht

Das neue Gemeinnützigkeitsrecht im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2020 bringt zahlreiche Änderungen für gemeinnützige Wohnprojekte mit sich. Die Gemeinnützigkeit darf jedoch nicht mit einem Gemeinwohlinteresse verwechselt werden. Welche Änderungen das neue Gemeinnützigkeitsrecht beinhaltet und welche Vorteile eine Gemeinnützigkeit mit sich bringen, wird im Rechtstipp #15 thematisiert.

Mehr zum Thema im Rechtstipp #14 >>
Alle Rechtstipps auf dem Wohnprojekte-Portal >>

„Wie wollen wir in der Zukunft leben?“ – Ein Interview mit den Macher*innen von Hof Tomte

Der Hof Tomte ist ein generationenübergreifendes, solidarisches Wohnprojekt in der Oberlausitz. Das Projekt ist kleinbäuerlich und handwerklich geprägt und hat darüber hinaus eine klare Blickrichtung: die Entwicklung selbstbestimmter Bildungsräume und einer tragfähigen Gerechtigkeitskultur. In einem Interview mit der Familie Marschall sprechen die Gründer*innen über die Entstehung und die Ziele des Projekts, das Zusammenwirken mit der Stiftung trias sowie die Möglichkeiten einzusteigen.


Zum Interview >>

 

Veranstaltungen

26. Oktober 2021 :: Hattingen
FAKTOR WOHNEN: Ökologisch um:bauen! Aber wie?

Während das Bewusstsein für eine klima- und umweltfreundliche Architektur in der Fachwelt und der breiten Gesellschaft wächst, stellen sich Architekt*innen und Planer*innen in der Praxis viele Fragen:

  • Was muss konstruktiv beim Einsatz regenerativer Baustoffe geachtet werden?
  • Was geht gestalterisch?
  • Welche Normen und Richtlinien greifen?
  • Wie finde ich die passenden Fachhandwerker?
  • Wie können Zweifel auf Seiten der Verarbeitenden und der Bauherrschaft ausgeräumt werden?
  • Wie sieht es mit den Baukosten aus?

Diese und weitere Fragen werden in der kostenfreien Fachveranstaltung von Expert*innen aus der Praxis beantwortet, sodass Sie regenerative Baustoffe nicht nur eine Alternative bleiben, sondern Standard werden.

Flyer (PDF) >>
www.faktor-wohnen.de >>

27. Oktober 2021 :: Hattingen
FAKTOR WOHNEN: Ökologisch um:bauen in Wohnprojekten: machbar und bezahlbar!?

Ökologisch bauen will im Prinzip jeder. Doch wie geht das? Ökologische Baustoffe gelten als kostentreibend und schwierig in der Verwen­dung und Verarbeitung. Aber stimmt das? Welche Baustoffe gibt es? Welche gesetzlichen Vorgaben müssen beachtet werden? Und wie machen das andere Wohnprojekte? Diesen Fragen geht diese kostenfreie Fachveran­staltung im Rahmenprogramm der Ausstellung FAKTOR WOHNEN – Ökologisch um:bauen mit regenerativen Baustoffen nach und richtet sich vor allem an Macher:innen von Wohn-­ und Stadtteilprojekten sowie Interessierten aus deren Umfeld.

Flyer (PDF) >>
www.faktor-wohnen.de >>