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Nachrichten aus der Stiftung :: Veranstaltungen :: Tipps

Nachrichten aus der Stiftung :: Veranstaltungen :: Tipps

Auf dieser Seite berichten wir laufend aus unserer Stiftungsarbeit. Ebenso finden Sie hier Veranstaltungshinweise mit unserer Beteiligung sowie Wissenswertes aus den Themenfeldern der Stiftung: Boden – Ökologie – gemeinschaftliches Wohnen.

Wenn Sie an der Arbeit unserer Stiftung näher interessiert sind, melden Sie sich gerne bei uns. Auf den Veranstaltungen besteht zudem die Möglichkeit, uns persönlich zu treffen. Melden Sie sich auch hierzu bitte vorher kurz, um ein Treffen zu vereinbaren.

 

Nachrichten aus der Stiftung

Die Stiftung trias im Film

Der Film zur Stiftung trias ist erschienen!

Erfahren Sie, was uns bewegt.

Wir danken den Menschen und Initiativen herzlich für die Beteiligung, sowie 3KOMMA3 – Medienproduktion für die Umsetzung des Films.

Stadtgut Blankenfelde erhält Auszeichnung für das große Engagement

Der Verein Stadtgut Blankenfelde e.V. in Berlin erhält für sein großes Engagement den Julius Berger Preis 2020. Neben dem Verein haben ebenfalls die Stiftung trias und die SelbstBau eG, die den Verein bei der Umsetzung des Projekts unterstützen, einen großen Anteil daran, dass das historisch bedeutsame Stadtgut Blankenfelde vor dem Verfall gerettet werden konnte. Der Verein konnte bei der Verleihung der Auszeichnung mit verschiedenen Kriterien punkten: Die gemeinschaftliche Initiative, ein gelungener Mix aus Wohnen, Arbeiten und Sozialem und eine vorbildliche ökologische Ausrichtung des Stadtguts konnten die Jury überzeugen.

Der Julius Berger Preis für Stadtentwicklung würdigt beispielgebende unternehmerische Beiträge zur Berliner Stadtentwicklung. Er wurde von der Groth Gruppe zum Andenken an den bedeutenden Berliner Tiefbauunternehmer Julius Berger gestiftet.

Zur Homepage des Stadtgut Blankenfelde e.V. >>

Der Wohnprojektetag 2020 SPEZIAL

Als Ersatz für den Wohnprojektetag NRW, der auf den 12. März 2021 verschoben ist, fand am 28. August 2020 ein Live‐Gespräch mit Akteur*innen des Projektes „WiWoZu - Wir wohnen zusammen“ (u.a. mit dem Vorstand der Stiftung trias, Rolf Novy-Huy) statt, das online gestreamt und aufgezeichnet wurde. Der Fokus des Gesprächs lag auf dem Thema „Kooperationen von Wohnprojektgruppen und Investoren“. Welche Vorteile ergeben sich für die Wohnprojektgruppen, welche für die Investoren? An welche bestehenden Wohnprojekte oder Initiativen kann man sich wenden? Diese und weitere Fragen, die auch Zuschauer mittels Chats stellen konnten, wurden nach einer Anmoderation und einem Film zu einem Wohnprojekt der HWG ab Minute 06:06 diskutiert.

Der Wohnprojektetag NRW ist eine Kooperationsveranstaltung von WohnBund-Beratung NRW (Bochum) und Stiftung trias (Hattingen). Der Wohnprojektetag NRW SPEZIAL 2020 wurde live aus den Räumlichkeiten der GLS Bank übertragen.

Was macht denn eigentlich...? Der 23 Riesen e.V.

Sieben Jahre dauerte es von der Idee bis zum Einzug von Wilfried und Ute Naber in ihr Traumhaus in Potsdam. Sie waren die Initiatoren des Wohnprojekts "23 Riesen". Heute leben hier ca. 60 Menschen im Alter von vier bis 82 Jahren. Jeder dritte Bewohner ist ein Kind und auch zwei Studierenden-WGs finden bei den 23 Riesen ihren Platz.

Wie es aktuell bei den 23 Riesen aussieht und wie die Idee des Mehrgenerationenhauses in die Tat umgesetzt wurde, erfahren Sie hier >>

Rechtstipp #11: Das Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Für Projekte mit inklusivem Ansatz eröffnet das Bundesteilhabegesetz (BTHG) neue Chancen. Menschen mit Behinderung können nun Vermögen bilden und für Wohnprojekte nutzen. Der Rechtstipp#11 geht auf die neuen Möglichkeiten für die Beteiligung von Menschen mit Behinderung an Wohnprojekten ein und zeigt auf, welche Auswirkungen das auf die Gemeinnützigkeit hat.

Mehr zum Thema im Rechtstipp #11 >>
Alle Rechtstipps auf dem Wohnprojekte-Portal >>

Glossar zur gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung

„Gemeinwohl“ ... was ist das überhaupt? Das Wohl aller? Das würde bedeuten, alle könnten sich in Bezug auf bestimmte Herausforderungen auf gemeinsame Ziele einigen. Dann bestünde aber die Gefahr, unterschiedliche und sich auch widersprechende Interessen – wie sie in einer vielfältigen Gesellschaft nun mal vorhanden sind – zum Verschwinden zu bringen… Bereits an diesem Begriff wird deutlich, dass manche Begriffe schwer zu fassen und definieren sind. Darum veröffentlichte das BBSR ein Glossar zur gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung. Das Spektrum der Begriffe reicht von A bis Z, von Aneignung über Experiment bis Zukunft.

Das Glossar umfasst sowohl eine grundlegende Erläuterung jedes Begriffs als auch Methoden, Instrumente und Werkzeuge. Die neue Publikation soll neuen Stadtmacher*innen und etablierten Akteur*innen der Stadtentwicklung bei der täglichen Arbeit helfen. Es enthält eine umfassende Sammlung von Begriffen, die für die Aushandlung des Gemeinwohls in der Entwicklung offener Städte bedeutsam sein können.

Zum Download >>

Dacherneuerung Wuppertal-Beyenburg - Klimaschutz im Denkmal praktisch umgesetzt

Verantwortung langfristig übernehmen: Darauf hat sich die Stiftung seit 2006 mit dem Kauf des ehemaligen Bahnhofs in Wuppertal-Beyenburg festgelegt. So fließt jedes Jahr ein meist fünfstelliger Betrag in die Instandhaltung des 1888 errichteten Gebäudeensembles. Für die Erneuerung des Dachs der früheren Pakethalle und die Herrichtung eines zusätzlichen Büroraums investiert die Stiftung in diesem Jahr insgesamt ca. 100.000 EUR.

Dem Denkmal- und Klimaschutz will die Stiftung dabei durch den Einsatz ökologischer Baustoffe, wie Holzweichfaserplatten als Dämmstoff, sowie durch die freiwillige Einhaltung des strengen KfW-Energiestandards Rechnung tragen. Zudem soll das Gebäude für die Mieter*innen, eine Fachschule für soziale Berufe und eine Wohngruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen, optimal nutzbar und mit geringen Betriebskosten erschwinglich bleiben.

Rechtstipp #10: Vermögensverwaltung und Steuern: Tipps für die GmbH & Co.KG

Auch bei Wohnprojekten spielen Steuern eine Rolle. Die Körperschaftssteuer bzw. die Auswirkung auf die individuelle Einkommenssteuer sollte bedacht werden. Zudem hat der Gesetzgeber einige Änderungen in den Themenfeldern "Wohnungsgenossenschaft und Mieterstrom" sowie "Missbrauch der Rechtsform Genossenschaft" vorgenommen.

Mehr zum Thema im Rechtstipp #10 >>
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Dorfscheune Prädikow - ein Ort für eine lebendige Dorfgemeinschaft

Treffpunkt Dorfscheune: Hier soll es bald eine Vielzahl von Angeboten geben. Vom Dorfwohnzimmer über ein „Dorfbüro“ (Coworking) bis hin zu einem Ort für Feste und Veranstaltungen. Entstehen soll dieser Ort mitten in Pädikow: In der „Kleinen Scheune”. Ein offener Ort für lebendiges Dorfleben – und zum Arbeiten. Denn das Thema Arbeiten spielt hier eine besondere Rolle vor allem für diejenigen, die aus der Stadt auf den Hof ziehen und nicht täglich nach Berlin pendeln wollen. Durch neue Menschen und Gewerke entstehen Ideen, die wiederum in der Dorfscheune thematisiert werden können und wichtige Impulse für die Entwicklung des Ortes und der Region geben sollen. Der Hof Prädikow ist ein Wohn- und Arbeitsprojekt der SelbstBau e.G., das auf einem Erbbaurecht der Stiftung trias entwickelt wird. Für die Durchführung der Maßnahme haben wir eine Zuwendung des Landes Brandenburg aus dem LEADER-Programm bzw. aus Mitteln der EU für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Höhe von € 360.937,06 erhalten.

Weitere Informationen:

Sind Sie ein gemeinschaftlicher Wohntyp?

Die Internetseite des Netzwerks für Gemeinschaftliches Wohnen Frankfurt bietet viele gute Informationen rund um das gemeinschaftliche Wohnen. So zum Beispiel einen Fragebogen für Wohnprojekt-Interessierte, der bei der Beantwortung wichtiger Fragen hilft: Was will ich wirklich, was nicht? Wozu bin ich fähig, was eventuell bereit aufzugeben? Was begeistert mich an der Idee des gemeinschaftlichen Wohnens? Und vieles mehr. Ziel des Fragebogens ist, herauszufinden, ob die besondere Wohnform des gemeinschaftlichen Wohnens zu den eigenen Vorstellungen passt.

Zum Fragebogen >>

Was macht denn eigentlich...? Die Leuchtturm eG

Im Herbst 2009 zogen nach ca. 5-jähriger Gruppenfindungs-, Planungs- und Bauphase 28 Erwachsene und 15 Kinder von 0 bis 65 Jahren in ihr neu gebautes genossenschaftliches Wohnprojekt im Prenzlauer Berg. Inzwischen leben im „Leuchtturm“ 41 Menschen von 9 - 76 Jahren und drei Katzen.

Wie es aktuell im "Leuchtturm" aussieht >>

Berlin, Schöneberger Linse: Inklusives und nachhaltiges Wohnen durch Erbbaurecht langfristig gesichert

Im Mai 2016 erklärte die Stiftung offiziell erstmals ihre Absicht, das Grundstück im Bereich „Schöneberger Linse“ zusammen mit der UCB Blaue Insel eG erwerben und als Projekt umsetzen zu wollen. Es sollte ein Wohnprojekt entstehen, das den Fokus auf gemeinsame Nutzungen, neue gemeinschaftliche Wohnformen und die Integration von Arbeits- und Wohnraum mit herkömmlichen Wohnungsgrundrissen setzt.

Vier Jahre später wurde nach Überwindung einiger Hindernisse endlich der Erbbaurechtsvertrag unterschrieben. Derzeit befindet sich das Vorhaben in der Umsetzung. Mit gelebter Inklusion, einem nachhaltigen Mobilitätskonzept und Stadtteilangeboten soll es auch ein ökologisches Vorzeigeprojekt werden. Für einige der Wohnungen können sich noch Interessent*innen bewerben.

Erstes Erbbaurechtsprojekt in der Oberlausitz - Generationenübergreifendes Wohnen auf Hof Tomte

Der Hof Tomte in Herrnhut Ruppersdorf ist ein generationenübergreifendes, solidarisches Wohnprojekt in der Oberlausitz. Hier leben und arbeiten derzeit sechs Menschen im Alter von 8 bis 64 Jahren. Der Hof ist kleinbäuerlich und handwerklich geprägt. Gewohnt wird in einem historischen und denkmalgeschützten Vierseit-Hof, der im Laufe der Zeit baubiologisch saniert und flächenmäßig erweitert werden soll. Was sind die Intentionen des Hofs Tomte für die Zukunft?

 

  • Eine nachhaltige ökologische Bodenpflege und Tierhaltung
  • Ein solidarisches Zusammenleben (auch mit Menschen mit erweitertem Hilfebedarf)
  • Die Erzeugung gesunder Lebensmittel
  • Die Entwicklung von Forschungsräumen für eine selbstbestimmte Bildung und eine tragfähige Gerechtigkeitskultur

»Projects for future« Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsfonds auch in 2020

Wohnprojekte können sich bei der Stiftung trias um finanzielle Unterstützung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen rund um ihr Haus bewerben: Baumpflanzungen, Dachbegrünungen und Entsiegelungsmaßnahmen werden ebenso gefördert, wie zum Beispiel das Anlegen heimischer Hecken und Bienenweiden. Auch andere Ideen für ökologische Maßnahmen im Bereich Wohnen, die zum Schutz von Klima, Boden und Biodiversität beitragen, sind willkommen. Der Fonds umfasst zunächst 30.000 Euro. Es sind noch Mittel im Topf!

Bewerbt euch jetzt!

Eintrag von Immobilienangeboten für Wohnprojekte jetzt möglich

Jedes Wohnprojekt braucht einen Ort, der im Einklang mit der gemeinschaftlichen Idee steht. Um Gruppen bei der Suche zu Unterstützen, gibt es jetzt im Wohnprojekte-Portal die Möglichkeit, nach passenden Immobilien zu suchen und diese einzustellen.

Alle, die ihre Immobilie in die Hände von gemeinschaftlichen Wohnprojekten geben wollen, sei es zur Miete oder zum Kauf, können sich jetzt eintragen und so interessierte Projektgruppen über das Portal erreichen. Das Einstellen von Immobilien kostet 50 € (zzgl. MwSt.) für drei Monate.

Zum Neueintrag >>
Zur Projekt- und Immobiliensuche >>

 

Veranstaltungen

21. März 2021 :: Gelsenkirchen
Wohnprojekte-Tag NRW 2021

Für Ende August 2020 hatten wir geplant, beim diesjährigen Wohnprojektetag das Thema „Kooperationen zwischen Wohnprojekten und Investoren“ zu fokussieren. Unter den aktuellen Bedingungen können wir den Wohnprojektetag leider nicht durchführen, und haben uns daher entschlossen, den Wohnprojektetag auf das Jahr 2021 zu verschieben. Bitte merken Sie sich dafür den Termin vor: 21. März 2021!

Weitere Informationenfolgen in Kürze.

Der Wohnprojektetag NRW ist eine Kooperationsveranstaltung der Wohnbund-Beratung NRW und der Stiftung trias und möchte den Austausch und die Vernetzung zwischen bestehenden Wohnprojekten und Initiativen fördern.