Aktuelles

Nachrichten aus der Stiftung :: Veranstaltungen :: Tipps

Nachrichten aus der Stiftung :: Veranstaltungen :: Tipps

Auf dieser Seite berichten wir laufend aus unserer Stiftungsarbeit. Ebenso finden Sie hier Veranstaltungshinweise mit unserer Beteiligung sowie Wissenswertes aus den Themenfeldern der Stiftung: Boden – Ökologie – gemeinschaftliches Wohnen.

Wenn Sie an der Arbeit unserer Stiftung näher interessiert sind, melden Sie sich gerne bei uns. Auf den Veranstaltungen besteht zudem die Möglichkeit, uns persönlich zu treffen. Melden Sie sich auch hierzu bitte vorher kurz, um ein Treffen zu vereinbaren.

 

Nachrichten aus der Stiftung

Die Stiftung trias im Film

Der Film zur Stiftung trias ist erschienen!

Erfahren Sie, was uns bewegt.

Wir danken den Menschen und Initiativen herzlich für die Beteiligung, sowie 3KOMMA3 – Medienproduktion für die Umsetzung des Films.

Aus- und Weiterbildung zur/zum Wohnprojektberater*in

Wohnprojekte haben einen spezifischen Beratungsbedarf, weshalb die Anforderungen an Wohnprojektberater*innen hoch sind. Zu einer ganzheitlichen Beratungskompetenz zählt fundiertes und interdisziplinäres Wissen unter anderem aus den Bereichen Gruppenprozesse, Immobilienentwicklung, Finanzierung und Rechtsformen. Die Suche nach der passenden Projektberater*in ist jedoch schwer, weil es zu wenig Berater*innen gibt, die die spezifischen Fragen von Wohnprojekten ganzheitlich und fundiert beantworten können.

Die Stiftung trias bietet daher eine spezifische Aus- und Weiterbildung für Wohnprojektberater*innen an, die sich aus acht Modulen in vier Themenschwerpunkten zusammensetzt.

Weitere Informationen >>

Was macht denn eigentlich...? ExRotaprint

ExRotaprint ist ein Projekt in Berlin, das im Jahr 2007 auf der Brachfläche des ehemaligen Geländes von Rotaprint entstand. Das Vermietungskonzept lautet "Arbeit, Kunst, Soziales". Diese Mischnutzung soll eine sozialverträgliche und integrative Entwicklung im Quartier befördern.

Der nächste Beitrag aus unserer Reihe "Was macht denn eigentlich...?" informiert mit einem Bericht der beiden Gründer Daniela Brahm und Les Schliesser und einem kurzen Film über ExRotaprint.

Alte Ziegelei in Schopfheim eG i. G. - Wir brauchen Unterstützung

Die Alte Ziegelei in Schopfheim soll ein genossenschaftliches Wohnprojekt werden. Die Herausforderung: Es muss schnell gehen und das Gebäude ist teilweise bewohnt. Die Projektpioniere engagieren sich also nicht nur für eigene Wohnungen, sondern sichern mit der Übernahme auch günstiges Wohnen langjähriger Bestandsmieter. Gesucht werden Geber*innen von Genossenschaftsanteilen, Darlehen und Zustiftungen für den Kauf des Gebäudes und Grundstücks. Wir suchen Unterstützer*innen. Nur mithilfe von Menschen aus dem Umfeld der Projekte und der Stiftung werden innovative und bezahlbare Wohnformen und gemeinwohlorientierte Angebote auch an hochpreisigen Standorten möglich.

Weitere Informationen >>

Kontakt:info@remove-this.alte-ziegelei.org oder rolf.novy-huy@remove-this.stiftung-trias.de

Gemeinsamer Aufruf „Den ganzen Lebenszyklus beim Bauen in den Blick nehmen - eine Schlüsselfrage für den Klimaschutz“

Ein breites Bündnis von Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis fordert die Bundesregierung auf, die Klimafreundlichkeit von Errichtung, Erhaltung und Rückbau von Gebäuden zu forcieren. Bisher wird bei der staatlichen Förderung von Gebäuden und im Gebäude-Energie-Gesetz ausschließlich die Nutzungsphase von Gebäuden betrachtet. Vorgaben sowie eine Betrachtung zur Klimawirksamkeit von Baustoffen und der Errichtung und Entsorgung von Gebäuden fehlen gänzlich.

Wir, als Stiftung trias, sind einer von zahlreichen Unterstützer*innen dieses Aufrufs und freuen uns über weitere Menschen, die den Aufruf unterzeichnen möchten. Bei Interesse wendet euch an wischnath@remove-this.bauwende.de. Der Aufruf erfolgt auf Initiative von DUH, NABU und BAUWENDE.

Zur Pressemitteilung der deutschen Umwelthilfe >>
Zum Positionspapier des gemeinsamen Aufrufs >>

Höfe der biologischen Vielfalt

Dorothee Manthei ist eine Landwirtin, die vor allem kleine Flächen im Hochschwarzwald bewirtschaftet. Dazu zählen auch Flächen, die wir durch eine Schenkung mit der Auflage erhielten, sie biologisch zu bewirtschaften. Das setzt Dorothee Manthei mit ihrer „Mini-Landwirtschaft“ vorbildlich und engagiert um. Kürzlich hat sie im Wettbewerb „Höfe der Biologischen Vielfalt 2020“ einen Sonderpreis erhalten. Wir gratulieren herzlich, danken und freuen uns mit Ihnen, Frau Manthei!

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Höfe der biologischen Vielfalt“ >>

Dorothee Manthei im Interview mit dem Südkurier >>

Was macht denn eigentlich...? Das Sonnenhaus

Das Sonnenhaus in Berlin-Niederschöneweide bietet 23 Menschen eine Heimat. Hier leben in zwölf zwei- bis vier-Zimmer Wohnungen Senior*innen, Familien und Studierende. Im Erdgeschoss befindet sich außerdem ein Fotografen- und ein Sozialarbeiterbüro. Neben dem stark frequentierten Familiencafé und dem Sonnenhausgarten zieht der seit 2018 veranstaltete Sonnenhaus-Flohmarkt viele Besucher aus der Nachbarschaft an.

Im ersten ausführlichen Beitrag unserer neuen Reihe "Was macht denn eigentlich...?" finden Sie mit einem Steckbrief, drei Fragen an die Mitgründerin Henriette Schleinstein und einem kurzen Film weitere Informationen über das Sonnenhaus >>

Die Dachgenossenschaft Ko-Operativ eG NRW

Jedes Wohnprojekt gründet seine eigene Genossenschaft. Das macht nicht immer Sinn. In Nordrhein-Westfalen haben daher 2016 einige Aktive der Genossenschaftsszene die Ko-Operativ eG NRW gegründet. Unter dem Dach dieser Genossenschaft befinden sich bereits einige in Hausvereinen organisierte Wohnprojekte. Den Gründungsaufwand, die Bilanz und die Verbandsprüfung der Genossenschaft gibt es dann aber nur einmal. Den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung hingegen gibt es zusätzlich. Mit Projekten in Hilden, Gelsenkirchen, Wuppertal, Dortmund und Aachen hat das Start-up einen dynamischen Auftakt hingelegt. Das liegt sicher auch daran, dass sich viele erfahrene Kräfte unter diesem Dach versammelt haben. Übrigens will die Genossenschaft auch für Quartiers- und Nachbarschaftsinitiativen offen sein. Wir finden, dass es solche Dachgenossenschaften noch viel häufiger geben sollte.

Weitere Informationen zur Ko-Operativ eG NRW >>

Stadtfinder-Award 2020/2021

Der Stadtfinder-Award des wohnbund e.V. bietet Wohnprojekten die Möglichkeit, unterstützt und sichtbar zu werden. Dabei sind den Formaten, Fragestellungen und Ansätzen keine Grenzen gesetzt. Thema dieses Awards ist die „Zukunft des Wohnens“, die vielseitig betrachtet werden kann: Wohnpolitik, ökologische Stadtentwicklung oder Stadt-Land-Beziehungen sind nur einige Themenfelder, die die Zukunft des Wohnens beeinflussen. Insgesamt stehen 6000 Euro für die Prämierung der Projekte zur Verfügung, und es können sich alle bewerben, die unter 30 Jahre alt sind und in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aktiv sind.

Hier könnt ihr euch für den Stadtfinder-Award 2020/2021 bewerben >>

Rechtstipp #13: Gesamtschuldnerische Haftung in der GbR

Eine gemeinschaftliche Schuld mehrerer Rechtssubjekte (natürliche Personen/juristische Personen) bezüglich einer Leistung aus einem einheitlichen Schuldverhältnis wird als Gesamtschuld definiert. Die gesamtschuldnerische Haftung ist wesenstypisch für die Gesellschaft des bürgerlichen Rechtes (=GbR). Doch was bedeutet diese für ein Wohnprojekt, und wie kann das Risiko einer Inanspruchnahme begrenzt werden?

Mehr zum Thema im Rechtstipp #13 >>
Alle Rechtstipps auf dem Wohnprojekte-Portal >>

Neuer Grund und Boden im Stiftungskapital: Hinterm Regenbogen, Berlin Kreuzberg

Mitten im heute begehrten Berlin Kreuzberg, besetzte eine Gruppe junger Menschen in den 80-er Jahren mehrere vom Abriss bedrohte Gebäude: die heutige Regenbogenfabrik und das heutige Wohnprojekt Hinterm Regenbogen. In Selbsthilfe und Selbstverwaltung wurden über die Jahre die Wohn- und Gemeinschaftsräume nach ökologischen Kriterien saniert, das Haus wärmegedämmt und ein Gründach zur Verbesserung des Stadtklimas angelegt. Auch die Wäsche wird mit Regenwasser gewaschen, das Projekt betreibt ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk.

Heute leben 35 Menschen zwischen 1 und 66 Jahren aus 9 Nationen im Haus. In einer gelungenen Kooperation zwischen dem bisherigen Eigentümer, der SelbstBau e.G. als künftige Erbbauberechtigte, den Bewohner*innen und der Stiftung trias als Erbbaurechtsgeberin konnte das Projekt dank zwei hoher Zustiftungen und eines Förderdarlehens der Investitionsbank Berlin für die Hausgemeinschaft und künftige Generationen gesichert werden.

Projektflyer >>
Website SelbstBau e.G. >>

 

Veranstaltungen

07. Mai 2021 :: Berlin

Wohnen in Dachgenossenschaften

Der Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens e.V. plant eine Tagung zum Thema "Wohnen in Dachgenossenschaften". Fragen, denen sich die Tagung widmet, sind z.B.: Weshalb sind Dachgenossenschaften ein nahezu idealer Rahmen für selbstbestimmte Haus- und Wohnprojekte? Welche Förderung und Unterstützung der Initiatoren und Verantwortungsträger der Dachgenossenschaften ist erforderlich und wie kann sie erreicht werden?

Weitere Informationen finden Sie im Flyer >>

11. Juni 2021 :: Berlin (oder/und online)

GemeinGut Stadt: Lebendig, bunt, bezahlbar und nachhaltig - Die Vision einer lebenswerten Stadt

Den Platz für lebendige Orte, in denen Zivilgesellschaft Begegnung, Kultur, soziale Angebote, bezahlbaren Wohnraum und Überraschendes für das Quartier schafft, müssen wir uns im wahrsten Sinne teuer erkaufen. Das liegt z.B. an steigenden Bodenpreisen und Mieten oder dem Bauen auf Kosten der Umwelt. Nicht zuletzt fordern politische und gesellschaftliche Krisen rund um die Corona-Pandemie, das Klima oder der zunehmend öffentlich sichtbare Rassismus dazu auf, Zivilgesellschaft und lokale Demokratie mit neuen Beteiligungsformen und konstruktiveren Kooperationsformen zwischen Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft zu stärken.

Weitere Informationen >>

06. Oktober 2021 :: Schwerte

42 X PRAKTISCH - PROJEKT WISSEN NUTZEN

42 mal geballter Input, 42 mal Fragen und Antworten zu mehr als 25 konkreten Fragestellungen aus dem Projektalltag von Stadtentwicklungs-, Quartiers- und Wohnprojekten – das ist das Konzept der Wissens- und Vernetzungsveranstaltung 42 x PRAKTISCH – PROJEKT WISSEN NUTZEN. Erfahrene Projektakteur*innen und Expert*innen bringen nützliche Tipps, Wissen, Handwerkszeug und Hilfestellungen aus dem Projektalltag mit und dürfen mit Fragen gelöchert werden. Diese Veranstaltung bietet die Gelegenheit Wissen zu teilen, voneinander zu lernen, Kontakte zu knüpfen, sich gegenseitig zu inspirieren und neue Ideen mit nach Hause zu nehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier >>