Eine Million Quadratmeter für das Gemeinwohl

Boden ist die Grundlage unseres Zusammenlebens und eine lebensnotwendige Ressource. Und doch wird er vielerorts wie eine Ware gehandelt – mit steigenden Preisen, wachsendem Druck auf Menschen und immer weniger Raum für neue Formen des Zusammenlebens und gemeinwohlorientierte Initiativen. Hier setzt unsere Arbeit an. Mit Erfolg:
Bis heute haben wir als Stiftung trias gemeinsam mit einer großen Solidargemeinschaft und mit Hilfe von mehr als 250 Stifter*innen insgesamt 1 Million Quadratmeter Grund und Boden vor Spekulation und für gemeinwohlorientierten Zwecken gesichert. Eine Fläche, die 140 Fussballfeldern entspricht.
Hinter dieser Zahl steckt noch viel mehr. Auf diesem Grund und Boden können Menschen dauerhaft bezahlbar und gemeinschaftlich wohnen, leben und arbeiten. Über 50 gemeinschaftliche, häufig genossenschaftlich organisierte Wohnprojekte bundesweit sind mittels Erbbaurecht zusammen mit der Stiftung trias entstanden.
An diesen Orten wird gemeinschaftlich und selbstverwaltet gewohnt und Verantwortung geteilt. Das zeigt, dass ein solidarisches und nachhaltigeres Leben möglich ist.
Die 1 Million Quadratmeter sind für uns ein wichtiger Meilenstein und zugleich eine Wegmarke. Denn die Herausforderungen auf dem Bodenmarkt bleiben groß: steigende Preise, Flächenkonkurrenz und die Frage, wie wir Boden langfristig gerecht nutzen. Wir werden uns als zivilgesellschaftliche Akteurin auch zukünftig für eine nachhaltigere Bodenentwicklung stark machen und im Zuge unserer ideellen Bildungsarbeit initiative Projektgruppen mit Wissen und Vernetzung unterstützen.
Unsere Antwort bleibt klar: Grund und Boden gehört in Verantwortung – nicht in Spekulation.
Zentrale Positionen und politische Forderungen der Stiftung trias haben wir untenstehend zusammengefasst:
>> zum Positionspapier der Stiftung trias als pdf (zum Herunterladen)

