Filme

Unsere Themen und Projekte vor der Kamera

Film über die Stiftung trias

Filme von unseren Wohnprojekten

Stadtgut Blankenfelde e.V., Berlin

Naturschutzstation, Dorfmuseum, Wiederherstellung des ehemaligen Gutsparkes, Gesundheit und Therapie, Hofladen, Café, Gewerbe und Wohnen in sozialer Verantwortung. Das ist StadtGut Blankenfelde.

  • Nutzungen: Natur, Kultur, generationenübergreifendes Wohnen, Handwerk
  • Rechtsform: Mietergenossenschaft und Verein
  • Grundstücksfläche: 52 ha
  • Erbbaurecht im Jahr 2006

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ExRotaprint, Berlin

Das Vermietungskonzept lautet "Arbeit, Kunst, Soziales". Diese Mischnutzung soll eine sozialverträgliche und integrative Entwicklung im Quartier befördern.

  • Nutzungen: Wohnen, Arbeiten, Kunst/Kultur und Soziales
  • Rechtsform: Gemeinnützige GmbH
  • Grundstücksfläche: 8.700 m²
  • Erbbaurecht im Jahr 2007

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Sonnenhaus e.V., Berlin

Mehrgenerationen Wohnen, nachbarschaftliches Wohnen, Ökologisches Bauen, Senioren, Familien, Behinderte und Alleinerziehende. Das ist das Sonnehaus.

  • Nutzungen: Wohnen und Gewerbe
  • Rechtsform: e.V.
  • Grundstücksfläche: 732 m²
  • Erbbaurecht im Jahr 2004

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Filme im Rahmen der Aus- und Weiterbildung zum/zur Wohnprojektberater*in

Infofilm zum kommenden Lehrgang (2022)

Die Stiftung trias bietet seit 2021 eine spezifische Aus- und Weiterbildung für Wohnprojektberater*innen an, die in den Räumlichkeiten des Projekts ExRotaprint Berlin stattfindet. Die Bereiche Gruppenprozesse, Immobilienentwicklung, Finanzierung und Rechtsformen bilden die vier Themenschwerpunkte der Ausbildung. Der nächste Durchgang der Aus- und Weiterbildung startet im November 2022 - die Anmeldung dafür ist ab sofort möglich!

Im Infofilm gibt Andrej Schindler einen kompakten Überblick über die Konzeption und Ziele der Aus- und Weiterbildung. Ergänzend dazu kommen Teilnehmer*innen zu Wort, die erzählen, was ihnen an den Lehrgängen besonders gut gefällt.

Ein Bestandteil der Ausbildung zum/zur Wohnprojektberater*in sind die Abendvorträge. Einige davon stellen wir hier zur Verfügung. Die Auswahl wird laufend erweitert.

Vortrag von Birgit Kasper: Gemeinschaftliche Wohnprojekte gestalten! Historie, Bedarfe, Räume, Prozesse und Akteur*innen (2021)

Birgit Kasper beginnt ihren Vortrag zum breit gefächerten Thema "gemeinschaftliches Wohnen" mit einem Rückblick: Innovative Modelle des Zusammenlebens wurden bereits in den vergangenen Jahrhunderten entwickelt und sind oft Antworten von Visionär*innen oder Planer*innen auf Missstände und Herausforderungen. Sie zeigen bis heute ihre Wirkung, ebenso wie der Wandel von Wohnbedarfen und Lebensstilen über die Zeit. Unsere gegenwärtigen Städte und Quartiere sind Ausdruck der daraus entwickelten planerischen Leitbilder und prägen bis heute unseren Alltag.

Die wachsende Bedeutung gemeinwohlorientierter Wohnformen und die Wechselwirkung von Raum- und Alltagsgestaltung wurden bereits vor der Corona-Pandemie diskutiert, die Relevanz nimmt nun weiter zu. Somit wächst auch das Interesse an neuen Verfahren und an der Prüfung überkommener Entscheidungsprozesse. All dies fällt nicht vom Himmel, sondern ist das Resultat von gestaltenden Persönlichkeiten auf verschiedenen Ebenen, in neuen Bündnissen. Und nun werden dringend geeignete Antworten auf die jetzt akuten Herausforderungen gesucht.

Vortrag von Thomas Rau: Vom Lockdown zum Lockhigh (2021)

Die Lockdowns der Corona-Pandemie haben gezeigt, daß sich das menschliche Handeln radikal und in kürzester Zeit ändern kann, allerdings in diesem Fall unfreiwillig. Thomas Rau argumentiert in seinem Vortrag: Nur mit Hilfe eines neuen Denkens können wir die dringend notwendigen Veränderungen freiwillig umsetzen, einem "Lockhigh". An konkreten Beispielen wird erläutert, wie eine neue Systemarchitektur aussehen kann und was es bedeutet, wenn Materialien Menschheitseigentum sind.

Vortrag von Thomas Rüter: Boden und Wohnen als Gemeingüter – eine rechtliche Betrachtung (2021)

Die Aufteilung der Welt ging rechtlich einher mit der Eigentumsentwicklung in der Neuzeit und führte zur Unverbundenheit der Teile und zur Einsamkeit der Menschen. Bezogen auf das Wohnen wurden aus Dörfern und Städten so Siedlungen von Eigenheimen. Thomas Rüter fragt in seinem Vortrag: Wie entsteht nun aus der Unverbundenheit der Eigenheime wieder sinnvoller Zusammenhang und aus den einsamen Menschen wieder Gemeinschaft? Welche rechtlichen und prozessualen Bedingungen braucht es dafür? Auf diese Frage sind vielleicht Wohnprojekte eine der Antworten.

Weitere Filme

Hof Prädikow - ein Zukunftsort. Zivilgesellschaft in Europa entwickelt und belebt Denkmalschutz (2022)

Als "Reallabor" für den Erhalt gefährdeter Kulturerbestätten ist der Hof Prädikow ein herausragendes Beispiel mit großer Strahlkraft. Deswegen hat die Stiftung trias das Projekt in das EU-Forschungsvorhaben OpenHeritage eingebracht. Damit wird seit 2018 untersucht, wie gefährdete Kulturerbestätten in ganz Europa geschützt werden können. Der Film erläutert, was Hof Prädikow so besonders macht und was die Forschung mit OpenHeritage aus dem Projekt als Fallstudie lernen kann. Entstanden ist der Film im Rahmen einer nationalen Fachkonferenz von OpenHeritage auf Hof Prädikow im Mai 2022.

Stiften, Schenken, Vererben: Warum Menschen ihr Haus an die Stiftung trias weitergeben (2022, WDR Servicezeit)

Was geschieht mit meinem Haus, wenn ich mal nicht mehr bin? Wie kann ich verhindern, dass meine Immobilie zum Spekulationsobjekt wird? Wer sorgt dafür, dass meine Mieter*innen ihr Zuhause behalten? Finde ich einen Erben, der meine sozialen und ökologischen Ansprüche teilt? Diese Fragen bewegen viele Menschen, die auf die Stiftung trias zukommen, um gemeinsam neue Wege für eine nachhaltige Zukunft ihrer Immobilie zu finden. In einem Filmbeitrag, ausgestrahlt im März 2022 in der „Servicezeit“ des WDR, wird das „Haus in gute Hände“-Modell der Stiftung trias vorgestellt, kommen Stifter*innen und Mieter*innen zu Wort.

Hier geht es zum Film in der WDR-Mediathek - der Beitrag startet ab Minute 03:47!

Videovortrag von Rolf Novy-Huy: Rechtsformen für gemeinschaftliche Wohnprojekte – eine Einführung (2021)

Welche Rechtsform ist die Richtige? Worauf müssen gemeinschaftliche Wohnprojekte bei der Auswahl achten? Rolf Novy-Huy zeichnet in seinem Videovortrag den Weg zur passenden Rechtsform nach und geht auch auf die verschiedenen Rechtsformen selbst ein.

Der Videovortrag entstand als Beitrag für die Online-Fortbildung „Gemeinschaftliche Wohnprojekte – Rechtsformen und Finanzierungsmodelle“ des NIEDERSACHSENBÜRO Neues Wohnen im Alter.

Das Erbbaurecht - ein Videogespräch zwischen chrismon und der Stiftung trias (2021)

Das Erbbaurecht ist ein schon sehr altes Instrument der Stadt- und Bodenpolitik, das es bereits seit über 100 Jahren gibt. Dennoch ist es in der heutigen Zeit sehr aktuell. Es ermöglicht, Grundstücke der Spekulation zu entziehen und dauerhaft einer sozialen und ökologischen Nutzung zuzuführen. Im Gespräch mit Dorothea Heinze von chrismon erläutert unser Vorstand David Matthée, was es mit dem Begriff des Erbbaurechts auf sich hat, wie wir dieses Instrument in der Praxis einsetzen und wie sich der Prozess am Beispiel des Bunten Blocks in Bochum gestaltete.

Das Videogespräch fand im Zuge eines Eintrags für den Wohnglück-Blog von chrismon statt.
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